Am 22.10.2022 stand das „Spitzenspiel“ in der Kreisliga A Gruppe 2 an, bei dem sich unsere
D1 als Zweiter dem Tabellenführer JSG Schrecksbach/Neukirchen mit 0:3 (0:1) geschlagen
geben musste.
Wie erwartet übernahm der Tabellenführer JSG Schrecksbach/Neukirchen von Beginn an
die Spielkontrolle. Allerdings stand unsere D1 zum Anfang defensiv gut und ließ keine
Torchancen zu. Etwas überraschend fiel dann das 1:0 für die JSG Schrecksbach/Neukirchen
in der 14. Minute. Eine auf den kurzen Pfosten gespielte Ecke köpfte Jesper Hastrich durch
die Hände von Michel Scharf zur Führung ein. Im Anschluss daran ergaben sich einige
weitere Möglichkeiten für den Tabellenführer, die jedoch nicht genutzt wurden. Unsere D1
hatte Mühe, sich aus dem Dauerdruck zu befreien, schaffte dies aber gegen Ende der ersten
Halbzeit. Eine große Chance zum Ausgleich hatte Jakub Kruszelnicki als sein Schuss von
der Strafraumgrenze nach einer starken Balleroberung knapp am rechten Torwinkel vorbei
ging.
Die zweite Halbzeit konnte die D1 dann ausgeglichener gestalten, ohne allerdings zu sehr
großen Torchancen zu kommen. So wurden Marianna Komma und Ben-Luca Bichler im
Strafraum kurz vor dem Abschluss geblockt. Allerdings war das Kombinationsspiel unserer
D1 dem der JSG Schrecksbach/Neukirchen nicht gewachsen. So fiel in der 40. Minute
erneut durch Jesper Hastrich das 2:0, nachdem er am Strafraum 3 (!) unserer Abwehrspieler
ohne „Gegenwehr“ ausspielte und aus kürzerer Distanz flach in die linke Torecke einschob.
„Den Deckel drauf“ machte der Gastgeber dann in der 51. Minute mit dem 3:0 als freistehend
aus kurzer Distanz getroffen werden konnte.
Insgesamt war es ein verdienter Sieg der JSG Schrecksbach/Neukirchen, die ein besseres
Kombinationsspiel zeigte, technisch und taktisch uns in allen Mannschaftsteilen überlegen
war und sich auch körperlich präsenter zeigte. (ms)
 
Aufstellung:
Michel Scharf – Marianna Komma, Bastian Schmidt, Constantin Klein, Jannis Albrecht –
Linus Hjorth, Jakub Kruszelnicki, Jannis Schulze – Ben Bichler; Matheo Darmstadt, Michael
Simontschuk, Gleb Gebel